Vom Klassensprecher- zum Bürgermeisteramt
Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden die Klassensprecherinnen und Klassensprecher gewählt.
Bevor es zur Wahl kommt, werden die Aufgaben, die dieses Amt beinhaltet, besprochen und die Kriterien einer demokratischen Wahl festgelegt.
Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler, die für das Amt kandidieren wollten, ein Wahlplakat erstellt. Danach kam es zur geheimen Abstimmung.
Die Vertreterinnen und Vertreter aller Klassen treffen sich monatlich im Schülerrat, um klassenübergreifende Dinge mit der Schulleiterin zu besprechen.
- Aber wie ist die Mitbestimmung auf kommunaler Ebene organisiert?
- Wer vertritt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger?
Mit diesem Thema beschäftigte sich das 4. Schuljahr. Zum Abschluss der Unterrichtsreihe durften die Kinder den Bürgermeister ihrer Stadt Hückelhoven, Bernd Jansen, im Rathaus besuchen und lernten auch seine Stellvertreterin Andrea Axer kennen.
Mit vielen Fragen ausgestattet, nahmen die Mädchen und Jungen im Sitzungssaal Platz, wo die Oberen der Stadt Rede und Antwort standen. Keine Frage blieb unbeantwortet.
- Warum wollten Sie Bürgermeister werden?
- Wie oft wurden Sie schon gewählt? Wollen Sie sich wieder wählen lassen?
- Was ist Ihre wichtigste Aufgabe?
- Welchen Beruf hatten Sie, bevor Sie Bürgermeister geworden sind?
- Waren Sie schon mal bei Herrn Scholz in Berlin?
- Was war das Schönste/Blödeste, was Ihnen als Bürgermeister passiert ist?
- Von wie vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind Sie der Chef?
- Waren Sie in der Schule Klassensprecher oder Stellvertreter?
- Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
- Wollen Sie uns am Laternenfest (Donnerstag, 02.11.23 von 17-19 Uhr) besuchen kommen?
- Können die OGS-Gebühren reduziert oder ganz erlassen werden, wie z.B. in anderen Kommunen?
- Welchen Fußballverein in Hückelhoven mögen Sie am liebsten?
- Warum sind an manchen Stellen in Hilfarth aus den Radwegen nun Autoparkplätze geworden?
- Wo genau kommt die neue Skater-Anlage in Hückelhoven hin und wie wird sie aussehen?
Wünsche und Bitten der Kinder, wie z. B. nach einer neuen Rutsche auf dem ortsansässigen Spielplatz, wurden ernstgenommen und auch für eine Weitergabe an zuständige Einrichtungen notiert.
Als Erinnerung erhielt jedes Kind ein T-Shirt: Ich war beim Bürgermeister!
Danke, Herr Jansen und Frau Axer, für diesen tollen Einblick in Ihre Arbeit!